Galerie Tabak - Archiv
Dietmar Oberer, Malerei - Collage - Skulptur
Ausstellung: 15.05. bis 03.07.2011
In Renquishausen wurde in der Galerie Tabak mit der vierten Ausstellung die Reihe von außergewöhnlicher Druckgraphik beendet. Die fünfte Ausstellung zeigt eine überaus neue Formensprache in der Malerei.
Dietmar Oberer, 1939 geboren, ist eine Doppelbegabung im großen Kapitel der Kunst. Zum einen: das schöpferische Gestalten auf dem Papier, der Leinwand und an Holz, zum anderen: das Eintauchen in die Musik als Dirigent des Ebinger Kammerorchesters. Die intensive Förderung durch Helmut Esdar in der bildenden Kunst, dann die musikalische Ausbildung an der Musikhochschule in Trossingen, stellten ihn vor die Wahl, welche der Begabungen zu seinem Berufsbild führen könnte. Er entschied sich für die Musik als Pädagoge, ohne die bildende Kunst zu vernachlässigen. Diese Weichenstellung stellte sich als Glücksfall heraus, seine Malerei, sein bildnerisches Arbeiten konnte sich frei und ohne Zwänge entwickeln. Es ist zu spüren, dass die Musik in den Gemälden schwingt, die hellen Flächen heiter und die dunklen Farben wie mit tiefen, schweren Tönen uns entgegenkommen.
Sein untrügliches Gefühl für die Form und die Komposition macht ihn frei und der Betrachter staunt beinahe atemlos und begibt sich in diese absolut eigene Welt des Dietmar Oberer.
Das Auge wird gefangen, aufgefordert zu suchen und zusammenzufügen. Musik und bildende Kunst – ein wunderbares Paar, das eine kann nicht ohne das andere sein.
Diese Ausstellung nun zeigt Malerei aus den letzten Jahren, ein Italienzyklus, der uns ein neues, ganz anderes Gesicht dieses Landes ermöglicht. Der Besucher wird zum Dialog aufgefordert und stellt fest, dass zwischen innerer und äußerer Welt ein Gleichgewicht entsteht.
Die Vernissage der von Brigitte Wagner kuratierten Ausstellung wird am 15.05. 2011 um 11:00 Uhr in der Galerie Tabak, im Bürgerhaus Renquishausen eröffnet. Dauer: 15.05. bis 03.07 2011.
Öffnungszeiten: Mi, Sa von 15 bis 17 Uhr, So von 11 bis 17 Uhr.
78603 Renquishausen, Bürgerhaus in der Burgerstr.9
Heiner Bauschert – Farbholzschnitte
In Renquishausen wird in der Galerie Tabak mit der vierten Ausstellung die Reihe außergewöhnlicher Druckgraphik fortgesetzt. Ermöglicht wird diese neue Ausstellung durch Frau Nanna Bauschert-Engel, die den Nachlass ihres Mannes verwaltet.
Heiner Bauschert war in seiner Kunst der Würde des Sichtbaren verpflichtet. Er erkannte bald nach seinem Studium an der Akademie der Künste in Karlsruhe, dass das Wesen des Medium Holz für seine Aussagen wichtig war. Er kämpfte um die Eigenwertigkeit der Farbe in der Graphik und schließlich um den Zusammenklang von Form, Farbe und Struktur des Holzes. Der Wahl des Holzstockes kam besondere Bedeutung zu. Er schnitt kraftvolle, reduzierte Formen hinein, setzte in gleicher Weise die Farben hinzu und erreichte damit seine ureigene Aussage. Es entstand ein in sich geschlossenes, packendes und berührendes Werk. Heiner Bauschert verstarb 58 jährig im Jahre 1986 und hinterließ ein Werk, das über 400 Holzschnitte umfasst. Die Vernissage der von Brigitte Wagner kuratierten Ausstellung war am 03.Oktober 2010 um 11:00 Uhr. Die Ausstellung wird begleitet von folgenden Veranstaltungen:
Samstag, 16.10.2010 20:00 Uhr
GARBATO – QUARTETT Mozart / Mendelssohn-Bartholdy
Sonntag, 24.10.2010 11:00 Uhr
Führung : Nanna Bauschert-Engel
sowie Film über Heiner Bauschert (15 Min.)
Sonntag, 24.10.2010 15:00 Uhr
Kinder (ab 6 Jahren)
in der Galerie mit Martina Eichbaum
Sonntag, 21.11.2010 11:00 Uhr
Finissage
und Benefiz-Auktion der Tierholzschnitte von Heiner Bauschert (separat zu besichtigen) für ANIMALS-ANGELS (www.animals-angels.de)
Die Ausstellung ist bis zum 21.11.2010 geöffnet, sie wird von einem reichhaltigen Beiprogramm umrahmt.
Margarete Schepelmann-Groz und Günter Schöllkopf - Im Dialog
Günter Schöllkopf
1935 – 1979
1935 geboren am 23. Mai in Stuttgart
1952-57 Studium an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in
Stuttgart bei Karl Rössing und Hans Fegers
1956 Graphikerpreis der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart
ab 1957 Freischaffender Künstler
1957-79 Illustrationen zu Zeitungstexten und Büchern in loser Folge
1962-64 Freier Mitarbeiter bei „Christ und Welt“
1965-66 Rompreis Villa Massimo und Aufenthalt in Rom vom Oktober 1965 bis
September 1966
Kurzaufenthalte in Italien folgten
1976 Erster Krankenhaus Aufenthalt
1977 Australienreise
1979 Stipendium Cité Internationale des Arts,Paris Zweiter Krankenhausaufenthalt
gestorben am 30. Juni in Stuttgart
Ausstellungen
1953 Teilnahme an der „Mostra Internationale“ in Mailand
1958 München, Straßburg und Mailand
1962 in der Türkei und in den USA
1969 Retrospektive in der Galerie der Stadt Stuttgart
1971 Ausstellungen in 11 Städten in Italien
1973 Retrospektive in der Hans-Thoma-Gesellschaft, Reutlingen
1977 Galerie in der Landesgirokasse Stuttgart
1978 Galerie der Stadt Kornwestheim
1979 Galerie Schloß Remseck, Neckarrems (Gedächtnisausstellung)
1980 Studio Galerie der Hans Thoma Gesellschaft Reutlingen, Städt. Galerie Albstadt
1981 Villa Merkel, Esslingen (Retrospektive)
1984 Städt. Galerie, Tuttlingen, Kunst- und Kunstgewerbeverein, Pforzheim
1985 Galerie Schlichtenmaier, Schloß Dätzingen
1987 Goethe-Galerie, Bozen
1988 Galerie Thomas Flora, Innsbruck, Städt. Galerie Albstadt, Ebingen
1989 Städt. Galerie, Böblingen
1998 Galerie Peter Fischinger, Stuttgart
2006 Deutsches Literatur-Archiv, Marbach Übergabe Depositum
2009 Goethe Institut, Weimar
2009 - 2010 Rathaus Galerie Balingen
2010 Galerie Tabak in Renquishausen
Arbeiten in:
u. a. : Literaturarchiv in Marbach, Staatsgalerie Stuttgart, Galerie Albstadt, Museum Stuttgart
Maragrete Schepelmann-Groz 1907-2001
Am 3.7.1907 geboren in Bitz auf der Alb
1930-1933
Besuch der Keramikklasse der Kunstgewerbeschule in Stuttgart mit Abschlug der Gesellenprüfung.
Anregung zur Bildhauerarbeit durch den Stuttgarter Bildhauer Walter Ostermayer und danach durch eine Reise nach Palästina. zu den Stätten der Antike des Vorderen Orients. zuletzt denen Griechenlands.
1933-1935
an der Akademie der Bildenden Künste in München in der Bildhauerklasse von Professor Bernhard Bleeker, verbunden mit Studienreisen nach Verona, Ravenna, Florenz und Mailand.
1936-1952
Danach entstanden Arbeiten in Ton - mit zeitlichen Unterbrechungen. in der Hauptsache durch die Zeitereignisse. Letztere führten auch 1943 zur Übersiedlung und Rückkehr nach Bitz.
1952-1992
entstanden insbesondere nach neuerlichen Kontakten mit München Reliefs, Plaketten und Plastiken nur noch in Bronze.
Von 1977 an entstand eine literarische Tätigkeit. Es entstanden Erzählungen. deren erste drei vom Jan Thorbecke Verlag in Sigmaringen betreut, die folgenden im Verlag erschienen sind.
REISEN
In der Zeit von 1956 -1976 erfolgten Reisen nach Paris und mehrfach in die Provence mit anregenden Aufenthalten in Arles. Avignon, Aix-en Provence, St. Remy. Zuletzt erfolgten Besuche romanischer Stätten in Burgund.
AUSSTELLUNGEN
1951 Teilnahme an der Ausstellung Ebinger Künstler in der »Fähre« in Saulgau mit Terrakotta-Arbeiten.
1969 Im Württembergischen Kunstverein Stuttgart in der Ausstellung »Künstler aus Württemberg«.
1973 Gemeinschaltsausstellung mit Maler Wilhelm Wendel im Rathaus der Stadt Ebingen.
Wilhelm und Michael Wendel - Vater und Sohn
Vita Wilhelm F. Wendel
1908 in Ebingen geboren
1922-1925 Lehre als Dekorationsmaler
1928-1929 München, Besuch der Malschule Heinrich Knirr
1929-1931 Stuttgart, Zeichenkurs bei Fritz Nuß
1931-1932 Stuttgart, Studium bei Arnold Waldschmidt an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste
1932 Freischaffender Künstler
1935 Heirat, Umzug nach Hossingen/Schwäbische Alb
1939-1945 Kriegsdienst
1945 Rückkehr nach Hossingen, erneut freischaffend tätig
1982 Schlaganfall
1993 verstorben in Hossingen
Einige Ausstellungen:
1951 Saulgau, Fähre
1960 Reutlingen, Spendhaus
1968 Reutlingen, Hans-Thoma-Gesellschaft
1973 Ebingen, Christian-Landenberger-Gesellschaft
1988 Dätzingen, Galerie Schlichtenmaier
Vita von Michael Wendel
Im alten Bauernhaus, im knapp 800 Einwohner zählenden Hossingen, einer Teilgemeinde von Meßstetten auf der Albhochfläche, vollzieht sich in den letzten Jahren die Metamorphose eines Suchenden zum Künstler.
Lange war Michael Wendel, Jahrgang 1953, nur dazu da, den großen künstlerischen Nachlass seines Vaters, Wilhelm Friedrich Wendel (1908-1993), zusammen mit seinen Geschwistern zu bewahren und zu pflegen.
Ab und zu wagte sich Michael Wendel an kleine Zeichnungen, aus ihnen fertigte er die ersten Holzschnitte. Es mußten aber noch Jahre vergehen, bis durch einen Anstoß von außen die eigene, schlummernde Begabung sich öffnete.
Die Kuratorin und Grafikerin Brigitte Wagner ermutigte ihn, seine Ideen umzusetzen und künstlerisch zu arbeiten.
Seither hat er sich dem Holzschnitt verschrieben.
Das Hell/Dunkel in dieser Technik fasziniert ihn immer wieder auf das Neue. Mit dem Licht zu spielen, zu experimentieren, Augen und Gesichtern einen Ausdruck zu geben, läßt ihn in seinem Atelier – eine umgebaute Scheune – die Zeit vergessen. In der Jugend hatte er die Technik beim Vater gesehen, ihn oft begleitet und handwerkliches von ihm abgeschaut. Mit dem Werkzeug des Vaters begann er, schneidet heute sicher in die Platte und schafft es aus den verwirrenden Linien im Holz klare Ausdruckformen auf dem Papier entstehen zu lassen.
Die Motive: gedankliche Umsetzungen biblischer Themen des Neuen Testamentes, Alblandschaften und Dörfliches aus seinem Heimatumfeld als auch Figürliches mit und ohne Hut sind seine immer wieder aufgenommenen Sujets.
Die nun zu eröffnende 2.Ausstellung in Renquishausen in der Galerie Tabak mit Ölgemälden des Vaters Wilhelm F.Wendel und den Holzschnitten vom Sohn Michael Wendel zeigt die Begabung des Sohnes, bedeutet für letzeren ein oft geführtes Gespräch im Angesicht der Betrachter fortzuführen.
Preisliste von der Ausstellung
Brigitte Wagner - Landschaften - Linien in denen ich lebe
Vita Brigitte Wagner
1940 geboren in Berlin-Steglitz
1943 Übersiedlung nach Reutlingen
1958 – 1961 Studium an der Akademie für bildende Künste, Stuttgart
1962 freischaffend in Reutlingen und auf der Schwäbischen Alb. Beginn der graphischen Arbeit,
Schwerpunkt Kaltnadelradierung, Thema Landschaft
Edition des1.Graphik-Zyklus: 12 Radierungen zu Eduard Mörike: „Stuttgarter Hutzelmännchen“
1965 Aufenthalt in Schweden
1970 Edition von 6 Radierungen zu Ludwig Zoepf „Goldfinger – ein Märchen“
1975 – 1981 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Städtischen Galerie, Albstadt
1982 seither nur noch freischaffend tätig, vermehrte Hinwendung zur Zeichnung
seit 1973 wohnhaft auf dem Fehlochhof/Meßstetten
Buchveröffentlichungen
1998 „Worte wie Bäume“
Gedichte von Notburg Geibel
Radierungen von Brigitte Wagner
2001 „Wortwanderung“
Gedichte von Reinhard Wulf
Zeichnungen von Brigitte Wagner
Einzelausstellungen
1965 Reutlingen-Spendhaus
1966 Tübingen, Galerie Zimmertheater
Stuttgart-Vaihingen in der Ludwig-Uhland-Bücherei
Ulm Künstlergilde
1976 Konstanz, Galerie Stuckert
1978 Stuttgart, Galerie d.Stadt Stuttgart
1979 Bremen, La-petit-Galerie
1981 Nürnberg, Albrecht-Dürer-Gesellschaft
1983 Reutlingen, Spendhaus-HTG
1984 München, Galerie am Bavariaring
1986 Frankfurt, Galerie Piro
Offenbach a.M.: Klingspor-Museum
Sögel, Emsland-Museum:
Forum-Form-Clemenswerth
1987 Salzburg, Galerie Welz
Berlin, Galerie in der Goldschmiede
1990 Albstadt, Städt.Galerie
1994 Radolfzell, Kunstverein
1997 Albstadt, Städt.Galerie
Singen, Städt.Kunstmuseum
Tübingen, Galerie am Pfleghof
1998 Albstadt, Galerie Alte Kanzlei
Stuttgart-Vaihingen in der Ludwig-Uhland-Bücherei
Ulm Künstlergilde
1976 Konstanz, Galerie Stuckert
1978 Stuttgart, Galerie d.Stadt Stuttgart
1979 Bremen, La-petit-Galerie
1981 Nürnberg, Albrecht-Dürer-Gesellschaft
1983 Reutlingen, Spendhaus-HTG
1984 München, Galerie am Bavariaring
1986 Frankfurt, Galerie Piro
Offenbach a.M.: Klingspor-Museum
Sögel, Emsland-Museum:
Forum-Form-Clemenswerth
1987 Salzburg, Galerie Welz
Berlin, Galerie in der Goldschmiede
1990 Albstadt, Städt.Galerie
1994 Radolfzell, Kunstverein
1997 Albstadt, Städt.Galerie
Singen, Städt.Kunstmuseum
Tübingen, Galerie am Pfleghof
1998 Albstadt, Galerie Alte Kanzlei
1999 Balingen, Waldorfschule
2000 Balingen, Landratsamt
Albstadt, Städtische Galerie
Albstadt, Volksbank
2004 Meßstetten, Volksbank-Heuberg
2006 Kirchheim/Teck, Städtische Galerie im Kornhaus
2007 Ausstellung im Klinikum Albstadt
2008 Galerie Mauz, Albstadt
2008 Städt.Museum Albstadt, Meisterwerke der Radierkunst Gruppenausstellung
2008 Verein für Originalradierung, München Gruppenausstellung
Teilnahme an zahlreichen Gruppenausstellungen im In- und Ausland
Preisliste von der Ausstellung








